Pflegeversicherungen
Die Pflegeversicherung (http://www.monetaro.de/pflegeversicherung/) zählt, neben der gesetzlichen Kranken-,
Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, zu den „fünf Säulen“ der deutschen Sozialversicherung. Sie
hat die Aufgabe, den Versicherten gegen die Risiken einer Pflegebedürftigkeit abzusichern und zahlt, je nach
Grad der Pflegebedürftigkeit, entsprechende Pflegekosten und die Kosten für wohnumfeldverbessernde
Verfahren, sowie Pflegehilfsmittel. Diese richten sich jedoch nicht nach den tatsächlich entstandenen Kosten
für die nötig werdende Pflege und Maßnahmen, sondern nach der Pflegestufe, die entsprechend mit festen
Beiträgen budgetiert wird. Den Rest muss der „Pflegefall“ aus eigener Tasche tragen, was in den meisten
Fällen nötig ist, um diesen Lebensstand einigermaßen würdevoll zu ertragen.
Wer sich gegen diese Mehrkosten absichern möchte, der findet bei vielen Krankenkasse und
Versicherungsgesellschaften eine Pflegezusatzversicherung. Die, je nach Beitragshöhe, das Risiko privater
Zuzahlungen ganz abfängt oder entsprechend mildert und nach Leistung der privaten oder gesetzlichen
Pflegeversicherung die verbleibenden Kosten, je nach Vertragsabschluss ganz oder teilweise erstattet.
Die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung
bemessen sich nach dem Einkommen (1,95 %) und werden bundeseinheitlich bis zur Beitragsbemessungsgrenze an die
Krankenkassen abgeführt. Bei der privaten Pflegeversicherung richtet sich der Beitrag nach dem Alter des zu
Versichernden und ist jeweils abhängig von der persönlichen Situation (Rentner, Selbstständige,
Familienangehörige, etc.), wobei die Beitragsregelungen von Anbieter zu Anbieter teils erheblich schwanken. Ein
Vergleich mehrerer Versicherungsunternehmen lohnt sich daher in jedem Fall. Generell arbeiten die privaten
Versicherer nach dem Prinzip des Anwartschaftsdeckungsverfahrens, das heißt, es müssen Altersrückstellungen
gebildet werden, die jedoch in ihrer Leistung den gesetzlichen Pflegeversicherungen in nichts nachstehen.
Einzige Ausnahme bildet die so genannte Sachleistung, die bei der privaten Pflegeversicherung in Form der
Kostenerstattung auftritt.
Um die richtige Pflegeversicherung ausfindig zu machen, sollten daher alle Aspekte
und gewünschten Leistungen berücksichtigt werden. Wer sich gegen alle Eventualitäten absichern möchte, ist mit
einer Pflegezusatzversicherung, die ganz auf die individuellen Wünsche eingeht, bestens bedient. Für alle, die
mit einem Minimum an Leistung auskommen und im Pflegefall die Möglichkeit haben, auf finanzielle Reserven
zurückgreifen zu können, ist die gesetzliche oder private Pflegeversicherung völlig ausreichend. Über
Regelleistungen informieren die Krankenkassen oder aber die privaten Versicherungsgesellschaften – ein
Vergleich lohnt sich, denn die unterschiedlichen Beiträge und Zusatzleistungen sind sehr
different.
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